Technik

Ausrüstung der Schulhäuser

Klassenzimmer
Pro Schulklasse: zwei Computer. Die beiden Computer sind via einem Miniswitch am Netzwerk angeschlossen. 
Um die Mobilität sicher zu stellen ist wird mit mind. 50% Notebooks gearbeit. 

PC-Raum
PC-Raum (nur Oberstufen): 13 Desktop-PC; 1 Farblaser-Multifunktionsdrucker

Lehrpersonen
Pro 5 Lehrpersonen: 1 Desktop-PC
Pro Schulhaus: 1 Farblaser-Multifunktionsdrucker

Sekretariat/ Schulleitung
2-4 PC; 1 Farblaser-Multifunktionsdrucker

Drucker

Es gibt keine lokalen Arbeitsplatzdrucker! Pro 5-8 Schulklassen wird ein netzwerkfähiger s/w-Etagen-Laserdrucker installiert; pro Schulgebäude mindestens ein Drucker. 



Netzwerk

Es wird auf den Einsatz von Servern in den Schulhäusern verzichtet. Die Daten der Benutzer werden zentral bei den Informatikdiensten der Stadt Bern gespeichert. Das verringert den Aufwand für die Wartung und die Datensicherung.
Zudem wird der Datenaustausch in stadtweiten Ablagen möglich. Lehrpersonen können so z. B. in Schulhaus übergreifenden Arbeitsgruppen Daten gemeinsam speichern.

Netzwerkdesign
Grosse Schulen (>20 PC) werden mit einem 10Mbit-Anschluss versorgt, kleinere mit 5Mbit. Die Integration von "Schulen ans Internet" (SAI) wird zentral bei den Informatikdiensten der Stadt Bern realisiert. Damit sind die Dienstleistungen von SAI und das Content-Filtering im base4kids-Netz integriert.

 

Zugriff auf Mail und Fileablage
base4kids-Computer in den Schulhäusern greifen direkt auf das Webmail, die Fileablage und die Drucker zu.

Andere Schul-PC und private Notebooks können den Internetzugang in den Schulhäusern benutzen.

Via Internetzugang kann von überall her auf Webmail und auf die Fileablage zugegriffen werden. Das ermöglicht Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern auch zuhause den Up- und Download von Dokumenten aus dem Schulnetz.
 
 

Schnelle Netzwerkspeicher (NAS) 

 

In den Mittelstufen- und Oberstufenklassen arbeiten die Schülerinnen und Schüler u.a. an interessanten Multimediaprojekten wie:

- Videoprojekten
- Tonaufnahmen
- Bild- und Fotobearbeitung

Solche Arbeiten benötigen viel Speicherplatz, weil dabei grosse Dateien entstehen.

Beim Sichern müssen diese Daten über das externe Netzwerk (WAN) auf die zentralen Server der Informatikdienste transferiert werden. 

Wenn also eine Oberstufenklasse im PC-Raum die Fotos ihrer Landschulwoche bearbeitet und diese am Ende der Lektion speichern will, fallen innert kurzer Zeit sehr viele Daten an. Dazu sind aber die Netzwerkverbindungen zu den Schulhäusern nicht konzipiert. Das heisst, dass der Speichervorgang sehr lange dauern kann (mehrere Minuten). Definitive Abhilfe werden erst die Glasfaserkabel schaffen, welche durch die Swisscom in Zukunft verlegt werden sollen.

Eine schnellere Alternative bieten die sog. NAS (Network Attached Storage). Diese Geräte enthalten eine oder mehrere Festplatten und werden im Schulhaus an eine Netzwerkdose angeschlossen. Grosse Datenmengen können hier also rascher gespeichert werden. 
Die Schulen beschaffen sich ein solches Gerät selbständig. base4kids gibt Empfehlungen bei der Typenwahl ab.


 

 WLAN für spezielle Projekte

Die Schulen dürfen einen Wireless-AccessPoint im Schulhaus betreiben. Diese Funktionserweiterung ist pädagogisch sinnvoll, erlaubt sie es den Lehrpersonen nämlich, für spezielle Projekte mehrere Notebooks unkompliziert in einem Raum aufzustellen und - ohne kompliziertes und zeitraubendes Verkabeln - rasch in Betrieb zu nehmen.


Alle base4kids-Notebooks sind standardmässig für WLAN ausgerüstet. Insbesondere auch für den Unterricht in Tastaturschreiben an den Mittelstufenstandorten bietet diese Möglichkeit eine grosse Erleichterung.

WLAN darf allerdings nur für räumlich und zeitlich begrenzte Projekte aktiviert werden. Eine ständige, flächendeckende Aktivierung von WLAN ist nicht vorgesehen.

Diese Geräte gehören nicht zur base4kids-Normalausrüstung eines Schulhauses. Sie werden - bei Bedarf - durch die Schulen selbst finanziert. base4kids bietet selbstverständlich nach wie vor die volle Funktionalität über das kabelgebundene Netzwerk. Normalerweise werden WLAN-Geräte mobil eingesetzt. So sind sie in unterschiedlichen Unterrichtssituationen rasch verfügbar.